Reflexion im Unterricht gewinnt besonders dann an Tiefe, wenn sie nicht isoliert, sondern in Verbindung mit fachwissenschaftlichen Inhalten erfolgt. Um die Vielfalt an Reflexionsprozessen besser zu verstehen, haben verschiedene Autorinnen und Autoren unterschiedliche Ordnungsschemata entwickelt (vgl. Skovsmose 1998; Lengnink 2005). Viele dieser Modelle legen den Fokus darauf, was reflektiert wird. Dabei lassen sich drei zentrale Grunddimensionen unterscheiden: der (informatische) Gegenstand selbst, die Gesellschaft (Welt) und die eigene Person (Individuum). Diese Perspektiven bieten einen strukturierten Rahmen, um Lernprozesse gezielt zu planen und die fachliche Auseinandersetzung mit übergeordneten Fragestellungen zu verbinden. Dies soll im Folgenden anhand von Beispielen verdeutlicht werden.